Soziographie

Privatisierung als Gottesdienst. Eine soziographische Fallstudie

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Ritterkreuzträger Hermann Wulf, Arzt im Elim

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Der Elim-Arzt Dr. Hermann Wulf vom Führer-Begleit-Bataillon

Von 1929 bis 1933 galt das Elim als Hochburg der protestantischen Rechten. Bis in die 1960er Jahre wurde dieses Hospital wegen seiner NS-Vergangenheit von vielen Menschen bewusst gemieden.

■ Bereits 10 Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht war die Gründung der Bundeswehr abgeschlossen. Am 12. November 1955 wurden die ersten 101 Freiwilligen vereidigt. Vor allem die Führungsebene bestand überwiegend aus früheren Wehrmachtsoffizieren, unter denen es viele gab, die an den Verbrechen der Wehrmacht aktiv beteiligt gewesen waren.

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■ Zu den ersten Offizieren der neuen Bundeswehr gehörte auch der Elim-Arzt Dr. Hermann Wulf (1915-1990). Im April 1956 wurde er zum Kommandeur des neu aufgestellten Panzergrenadierbataillons ernannt. Ein Jahr später wurde Kommandeur an der Heeresoffiziersschule II in Hamburg und 1967 Brigadegeneral der Bundeswehr.

Für diese Kariere hatte Hermann Wulf sich in der Wehrmacht qualifiziert. Als die Wehrmacht Frankreich eroberte, wurde ihm als Oberstleutnant und Kompanieführer der 9. Kompanie im Alter von 26 Jahren das Ritterkreuz verliehen. Ein halbes Jahr vor der bedingungslosen Kapitulation wurde er Kommandeur des Panzer-Grenadier-Regiments 76 der Wehrmacht und fünf Monate vor dem Ende Kommandeur des Führer-Begleit-Bataillons, das neben der Leibstandarte-SS Adolf Hitler für den Personenschutz Hitlers verantwortlich war.

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■ Gleichzeitig wurde am Standort Munsterlager (Manövergelände in der Lüneburger Heide) damals auch ein Panzerbataillon aufgestellt. Dessen Kommandeur war Karl-Theodor Molinari (1915-1993.

Soldaten seiner Wehrmachts-Einheit ( Panzerabteilung 106) erschossen im Sommer 1944 in Gefangenschaft geratene französische Widerstandskämpfer in einem Wald n den Ardennen. 1951 wurde Molinari von einem französisches Militärtribunal dafür in Abwesenheit zum Tode verurteilt.