Soziographie

Privatisierung als Gottesdienst. Eine soziographische Fallstudie

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Provokante PR-Phrasen von Agaplesion

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Provokante PR-Phrasen
des Agaplesion-Diakonieklinikums Hamburg
(März 2015)

Filialleiter Jörn Wessel schreibt an die "Nachbarn"

"Sie als unsere Nachbarn, aber auch als Patienten haben in den letzten Jahren im Rahmen der Bauarbeiten rund ums
Klinikum viel Geduld bewiesen.

Dafür danken wir Ihnen – und möchten Sie im Zusammenhang mit den
jetzt noch anstehenden, abschließenden Maßnahmen weiter um Nachsicht bitten.

Mit freundlichen Grüßen Jörn Wessel, Filialleiter Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg."


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Kommentar:

Die "Nachbarn" hätten auf diese Nachbarschaft gerne verzichtet. Agaplesion hat mit dieser Klinik eine riesige Erholungsfläche bebaut. Soviel zum ZWECK eines Klinikkonzerns, der gesunde Lebensbedingungen zerstört, weil Krankheit sein Geschäft ist.

"GEDULD" und "Nachsicht" hat hier nie jemand bewiesen. Vielmehr gab es einen jahrelangen heftigen Widerstand gegen die Privatsierung der Erholungsfläche und deren Bebauung mit einer Agaplesion-Filiale.

Typisch für die Agaplesion-"Unternehmenskultur" ist die provokante Lüge. Außer Agaplesion selbst braucht niemand diesen Bau an dieser Stelle. Und niemand hier mag bis heute Agaplesion. Wessel weiß das und dankt zynisch für die "Geduld".

Er sagt natürlich nicht, wie Agaplesion reagiert, wenn die Leute KEINE Geduld mit Agaplesion haben: Dann versucht Wessel sie mit juristischen Drohungen mundtot zu machen.