Soziographie

Privatisierung als Gottesdienst. Eine soziographische Fallstudie

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Eimsbütteler Zustände (Privatisierung der Strassen)

37 Fußgänger.jpg Eimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)ThumbnailsEchte und unechte KrankenwagenEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)ThumbnailsEchte und unechte KrankenwagenEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)ThumbnailsEchte und unechte KrankenwagenEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)ThumbnailsEchte und unechte KrankenwagenEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)ThumbnailsEchte und unechte KrankenwagenEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)ThumbnailsEchte und unechte KrankenwagenEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)ThumbnailsEchte und unechte Krankenwagen

FOTO:
Sieben von 20-25 Agaplesion-Patienten-Bussen, die von früh bis spät die Wohnstrasse Hohe Weide benutzen als sei dieser öffentliche Raum Teil des privatwirtschaftlichen Agaplesion-Geländes.

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Diese Fotos zeigen keine Notfälle, sondern den täglichen Geschäftsbetrieb der "Tagesklinik" von Agaplesion. Es geht hier also um Vorsatz! Den Vorsatz, unbeteiligte Mieter und die eigenen "Kunden" (Patienten) auszunutzen. Den Mietern bürdet man auf, was man selbst an Kosten einspart (eigene Verkehrsflächen). Die Patienten behandelt man wie Sachen.

"Es steht nicht im Belieben einer Klinik sich über das Selbstbestimmungsrecht eine behandlungsbedürftigen Patienten hinwegzusetzen", heißt es in einem Urteil des Oberlandesgerichts München (zitiert nach Klinikarzt 3/2011). In Hamburg-Eimsbüttel gilt das offenbar nicht.