Soziographie

Privatisierung als Gottesdienst. Eine soziographische Fallstudie

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Schwere Mängel bei privaten Krankentransporten

35 Hospital Agaplesion.jpg Das Leid der Anderen und die Kultur des HinsehensThumbnailsEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)Das Leid der Anderen und die Kultur des HinsehensThumbnailsEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)Das Leid der Anderen und die Kultur des HinsehensThumbnailsEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)Das Leid der Anderen und die Kultur des HinsehensThumbnailsEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)Das Leid der Anderen und die Kultur des HinsehensThumbnailsEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)Das Leid der Anderen und die Kultur des HinsehensThumbnailsEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)Das Leid der Anderen und die Kultur des HinsehensThumbnailsEimsbütteler Zustände (Agaplesion scheut kein Risiko)

Hamburger Abendblatt, 13.09.2012
Schwere Mängel bei privaten Krankentransporten

120 Beamte der Feuerwehr haben gestern private Krankentransportfirmen auf Qualität und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften überprüft. Es war die erste groß angelegte Überprüfungsaktion dieser Art in Hamburg. Hintergrund waren Beschwerden über Mängel im privaten Krankentransportsystem.

Die Feuerwehr ist für den Rettungsdienst verantwortlich. Zwischen neun und 12 Uhr wurden 64 private Krankenfahrzeuge an zwölf Krankenhäusern und den 18 Firmenstandorten der Unternehmen überprüft.

Bilanz: Die Prüfer stellten eine Reihe von Mängeln fest. In zehn Fällen besteht der Verdacht, dass Fahrzeuge von Firmen, die dazu keine Erlaubnis haben, bei der Notfallrettung tätig waren.

In fünf Fällen konnten die Firmen keine Belege über die erforderliche Qualifikation ihrer Mitarbeiter liefern.

Mehr als ein Drittel der überprüften Firmen konnte nicht nachweisen, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungsmaßnahmen für ihre Mitarbeiter auch tatsächlich stattgefunden haben.

Mängel auch bei der Hygiene: In drei Fällen waren Fahrzeuge so stark verschmutzt, dass wegen des Verstoßes gegen die Hygienevorschriften das zuständige Bezirksamt informiert wurde.


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Hamburger Abendblatt, 17.03.2011
Drei private Rettungsdienste durchsucht

Haben private Rettungsdienste jahrelang Hamburgs Krankenkassen betrogen? Am Donnerstag durchsuchten Staatsanwaltschaft und Polizei die Büros von Unternehmen, die überhöhte Fahrtkosten abgerechnet haben sollen. Fünf Männer im Alter von 30 bis 48 Jahren stellten Rechnungen aus für Leistungen, die sie gar nicht erbracht haben, so der Verdacht.

Und so lief die Masche der Ambulanz-Trickser: Sammeltransporte, bei denen mehrere Patienten transportiert wurden, wiesen die Geschäftemacher als teurere Einzelfahrten aus. Und wo ein kostengünstiges Krankentransportfahrzeug gebraucht wurde, erschien in der Rechnung oft ein Rettungswagen, der erheblich höher zu Buche schlägt.