Soziographie

Privatisierung als Gottesdienst. Eine soziographische Fallstudie

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Die Rendite der Nächstenliebe AG

024 Agaplesion Profit.jpg So wird es am Ende aussehen ...ThumbnailsForderungen der Initiative an Agaplesion (2012) So wird es am Ende aussehen ...ThumbnailsForderungen der Initiative an Agaplesion (2012) So wird es am Ende aussehen ...ThumbnailsForderungen der Initiative an Agaplesion (2012) So wird es am Ende aussehen ...ThumbnailsForderungen der Initiative an Agaplesion (2012) So wird es am Ende aussehen ...ThumbnailsForderungen der Initiative an Agaplesion (2012) So wird es am Ende aussehen ...ThumbnailsForderungen der Initiative an Agaplesion (2012) So wird es am Ende aussehen ...ThumbnailsForderungen der Initiative an Agaplesion (2012)

Der Abriss des Elim-Krankenhauses und die Errichtung eines weiteren Neubaus zwecks Geschäftserweiterung kosten viele Millionen Euro. Es handelt sich dabei um ein Projekt, das diesmal nicht aus öffentlichen Krankenhausinvestitionsmitteln bezahlt wird.

→ Aber woher hat die "gemeinnützige" Aktiengesellschaft Agaplesion das viele Geld?

→ Wer bezahlt den Abriss?

→ Woher kamen die Millionen, um das Grundstück zu kaufen?

→ Mit welchen Geldern wird der Neubau finanziert?

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■ Anfang des Jahres 2012 wurde Bernd Weber, der Vorstandsvorsitzende des Agaplesion-Konzerns zum "Manager des Jahres" gekürt. Die "Gesundheitswirtschaft" ist von der "Traumrendite" der Agaplesion AG beeindruckt.
Einzelheiten sind auf dem weblog der Initaitive nachzulesen.



Fest steht:

Ohne die Finanzkraft und die politischen Verbindungen des Agaplesion-Konzerns würde das "Diakonieklinikum" heute nicht auf der privatisierten Erholungsfläche stehen. Die Holding Alten Eichen und das insolvente Elim hätten schon die Bürgschaft von 20 Millionen Euro nicht aufbringen können, die Agaplesion problemlos hinterlegte. Und sie hätten selbstverständlich auch nicht die Millionen, um anschließend noch einen zweiten Bau auf dem Elim-Gelände zu errichten.