Soziographie

Privatisierung als Gottesdienst. Eine soziographische Fallstudie

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Elim-Abriss 2015: Vorbemerkung (unter dieser Grafik)

01 Elim 2015.jpg ThumbnailsAbriss des Elim durch Agaplesion (zweiter Teil 2015)ThumbnailsAbriss des Elim durch Agaplesion (zweiter Teil 2015)ThumbnailsAbriss des Elim durch Agaplesion (zweiter Teil 2015)ThumbnailsAbriss des Elim durch Agaplesion (zweiter Teil 2015)ThumbnailsAbriss des Elim durch Agaplesion (zweiter Teil 2015)ThumbnailsAbriss des Elim durch Agaplesion (zweiter Teil 2015)ThumbnailsAbriss des Elim durch Agaplesion (zweiter Teil 2015)

Vorbemerkung zu diesem Unteralbum
Mit Hilfe des Schill/Beust-Senates gelang es dem evangelikalen (methodistischen) Agaplesion-Konzern die letzte kommunal-öffentliche Großfreifläche im Eimsbütteler Kerngebiet zu privatisieren und zu bebauen.

Möglicherweise wäre diese Tatsache seit der Inbetriebnahme 2011 bei vielen Bürgern nach und nach in Vergessenheit geraten - einfach durch das Gewicht des Faktischen, an dem man nichts mehr ändern kann.

Doch so kam es nicht.

Dafür sorgt Agaplesion-Hamburg mit seiner alltäglichen Rücksichtslosigkeit, die zwei Gründe hat:

(1) Der selbst geschaffene "Sachzwang" - die Bebauung des Grundstücks zu 100 Prozent - führt dazu, dass der Klinikbetrieb in die umliegenden Straßen drängt.

(2) Die spezielle "Unternehmskultur" eines klerikalen Großkonzerns, der nur durch seine gnadenlosen Methoden so groß werden konnte.

In diesem Album geht es um ein weiteres Beispiel dieser Rücksichtslosigkeit.

Wie schon der Abriss der rechten Hälfte des ehemaligen Elim-Krankenhauses im Jahr 2012 (siehe das Album dazu auf diesem Fotoblog) wurde auch der Abriss der linken Hälfte im ersten Halbjahr 2015 zum Desaster - für die Mieter der Wohnstraße Hohe Weide, für die Passanten, für das Personal und für die Patienten.

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Hinweis

Die politischen Hintergründe und die Besitzverhältnisse im Zusammenhang mit dem Elim-Abriss und der Errichtung eines Erweiterungsbaus auf dem Elim-Gelände sind nicht Gegenstand dieses Unteralbums. Diese Themen werden auf weblog keindiakonieklinikumblogger.org sowie in anderen Unteralben dieses Fotoblogs behandelt (2012 und 2015).